Eheleite Maxi und Marius

Am 09.07. gab es in unserer Runde wieder eine Eheleite zu feiern! Maxi und Marius sind im Rahmen eines Blóts vor den Göttern und ihren Familien und Freunden die Ehe eingegangen. Ich persönlich finde es immer sehr spannend wenn solche Rituale und Feiern mit den Familien gefeiert werden, von denen in der Regel ein Großteil der Teilnehmer noch nie Berührungen mit dem Heidentum hatte. Wie auch bei der Eheleite letztes Jahr ist auch diesmal gelungen den Familien ein gelungenes stimmungsvolles und eindrucksvolles Fest zu bieten und auch das Heidentum entspannt und offen zu präsentieren.

Der Bräutigam rief also mit dem Rufhorn zum Fest.

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Tristan und Petra hatten die Ritualleitung übernommen und empfingen die Familien und Freunde vor dem Ritualplatz.

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Dort hat Tristan ein paar Worte zum folgenden Ritual erzählt und schließlich einen Thingfrieden ausgerufen.

Danach haben sind alle Anwesenden zum Ritualplatz und zum geschmückten Altar weitergegangen und haben sich in zwei Kreisen aufgestellt. Der äußere Kreis bestand aus Freunden und Familie, der innere aus den Eltern, Geschwistern und Trauzeugen des Brautpaares.

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Die Braut wurde nun von ihren Brautjungfern und ihrem besten Freund zum Altar geführt wo der Bräutigam schon wartete.

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Petra hielt nun eine Platzweihe ab, bei welcher die Elemente angerufen wurden und Tristan folgte mit einer Hammerweihe.

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Nachdem nun auch noch das Feuer geweiht wurde folgten einige germanische und keltische Götteranrufungen, die abwechselnd von Petra und Tristan vorgetragen wurden. Anschließend wurden noch die Ahnen und Wesenheiten des Platzes vom Brautpaar selbst eingeladen.

Tristan führte nun die Hornweihe und das Trankopfer durch, gefolgt von dem Speisopfer von Petra.

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Jetzt wurde auch der äußere Kreis aktiv beim Ringwärme-Ritual. Entlang des äußeren Kreises war eine Kordel gelegt, auf die jetzt die Ringe gefädelt wurden. Jeder Gast hielt die Kordel mit beiden Händen fest und die Ringe wurden an der Schnur durchgereicht und ein jeder legte seine besten Wünsche für das Paar in die Ringe, welche man kurz in den Händen hielt.

Nachdem die Ringe einmal das gesamte Rund passiert hatten und wieder beim Brautpaar angekommen sind sprachen die beiden ihre Ehegelübde, die so berührend und herzlich waren, dass so manche Augen im Kreis verdächtig funkelten.

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Nach dem nun folgenden Handfasting, schritt das paar dreimal um das Feuer und sprang schließlich über einen Besen.

Eine Sumbelrunde im inneren Kreis leitete dann die Beschließung des Rituals ein.

Zum Schluß durfte dann jeder vor das Paar treten, das Horn heben und persönlich seine Gratulation aussprechen.

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Es folgte ein rauschendes Fest in dem dafür errichteten Festzelt und auf dem liebevoll dekorierten und hergerichteten Grundstück des Brautpaares, das lange über meine Anwesenheit hinausging!

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Ich möchte allen danken die zu diesem Fest beigetragen haben, dem Brautpaar für die Organisation und die Mühen, den Helfern und Mitwirkenden beim Ritual, den Familien und Freunden des Brautpaares für das Ernstnehmen des Rituals. Und den Göttern für ein tolles Wetter – für ein tolles Fest!